• Schriftgröße
  • Schrift rauf
  • Schrift normal
  • Schrift runter
  • Kontrast
  • Kontrast Schwarz auf Gelb
  • Kontrast normal
  • Kontrast Blau auf Weiss

Hauptmenü

Sie sind Hier:
Home Soziales Seniorinnen und Senioren

Inhalt

Österreichische SeniorInnenpolitik

Die österreichische Seniorenpolitik versteht sich als Politik mit den SeniorInnen, die als Querschnittsmaterie (Mainstreaming Ageing) in die unterschiedlichen Fachbereiche der Ressorts hineinreicht. Die österreichische SeniorInnen- und Freiwilligenpolitik stellt den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Ressourcen in den Mittelpunkt. Aufgrund des demografischen Wandels - Anstieg der Lebenserwartung, Zunahme der Bevölkerung im Alter über 60 Jahre - werden in Zukunft viele Aufgaben von weniger und im Durchschnitt älteren Menschen bewältigt werden müssen, wobei "alt sein" in erster Linie nicht "hilfe- und pflegebedürftigt" zu sein bedeutet, sondern sind die heutigen SeniorInnen im Durchschnitt gesünder, vitaler und vielfach finanziell unabhängiger und an keinem Rückzug aus der Gesellschaft interessiert.

Die österreichische SeniorInnen- und Freiwilligenpolitik verfolgt daher folgende Ziele und setzt ua. folgende Maßnahmen:

  • Förderung und Sicherung der Teilhabemöglichkeit älterer Menschen am sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Leben beispielsweise durch das Bundesseniorengesetz, den österreichischen Bundesseniorenbeirat, die Ausarbeitung eines Seniorenplans oder die Förderung von Modellprojekten, wie z.B. Seniorenfreundliche Gemeinde.

  • Förderung des Lebenslangen Lernens, um den sich durch neue Erkenntnisse und Technologien ständig ändernden Verhältnissen, An- und Herausforderungen gerecht zu werden und als eine wesentliche Voraussetzung für die gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben bis in hohe Alter beispielsweise durch die Förderung von konkreten Projekten im Bereich Lebenslanges Lernen oder Bildung in der nachberuflichen Phase bzw. im Alter, im Sinne eines gleichberechtigen Zugangs zu vielfältigen Lernangeboten.

  • Förderung des Aktiven Alterns. Bildung, soziale Absicherung, die Fortschritte in der Medizin und ein funktionierendes Gesundheitssystem für alle sind die großen Errungenschaften unserer Zeit, die es immer mehr Menschen möglich machen, mit guter Gesundheit und sozial abgesichert alt zu werden. In der Definition der WHO bedeutet das Wort aktiv die andauernde Teilnahme am sozialen, wirtschaftliche, kulturellen spirituellen und zivilen Leben. Umsetzung z.B. durch Unterstützung von Projekten zur Chancengleichheit und Partizipation, Maßnahmen gegen Gewalt an älteren Menschen, das Nationale Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime in Österreich (NQZ), Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung von Ehrenamtlichen bzw. Freiwilligen.